DEFA


DEFA
DEFA 〈f.; -; unz.; Abk. für〉 Deutsche Film-Aktiengesellschaft, früher volkseigener Betrieb der DDR

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DEFA, die; - [Kurzwort für Deutsche Film-Aktiengesellschaft]:
Filmgesellschaft der DDR.

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DEFA,
 
Abkürzung für Deutsche Film AG, 1952-90 Filmgesellschaft der DDR, gegründet 1946 in der SBZ als deutsch-sowjetische AG, bis 1990 VEB; unterstand der Hauptverwaltung Film des Ministeriums für Kultur und besaß selbstständige Einrichtungen für Spiel-, Dokumentar- und Trickfilmherstellung, für Synchronisation, Filmaußenhandel, Inlandverleih, umfasste außerdem das Staatliche Filmarchiv der DDR (seit 1990 Teil des Bundesarchivs - Filmarchiv in Koblenz), Direktion für Festivals, Zentralschule für Lichtspielwesen und Zentralstelle für Filmtechnik. - 1990 wurde die DEFA von der Treuhandanstalt übernommen und in mehrere Teile gespalten. 1992 erfolgte der Verkauf der DEFA-Filmstudios an die Compagnie Immobilière Phénix (Tochtergesellschaft der Compagnie Générale des Eaux, CGE). Geschäftsführende Gesellschaft ist die Studio Babelsberg GmbH, die u. a. von V. Schlöndorff geleitet wird. 1995 wurde auf dem Potsdamer Filmgelände ein neues Fernsehzentrum (»Medienstadt Babelsberg«) errichtet. Betreiber ist eine Gesellschaft, an der das Studio Hamburg, der ORB und Studio Babelsberg beteiligt sind. Letztere sind zusammen mit der Stadt Potsdam Träger des Vorhabens. Das Fernsehzentrum und ein Medienhaus werden vom Land Brandenburg und der EU-Kommission gefördert. Auf dem Gelände wird außerdem das Verwaltungsgebäude der Ufa gebaut.
 
 
Babelsberg. Das Filmstudio, hg. v. W. Jacobsen (31994);
 
Filmstadt Babelsberg. Zur Gesch. des Studios u. seiner Filme, hg. v. A. Geiss (1994);
 
Das zweite Leben der Filmstadt Babelsberg. DEFA-Spielfilme 1946-1992, bearb. v. R. Schenk (1994).

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DEFA, die; - [Kurzwort für Deutsche Film-Aktiengesellschaft]: Filmgesellschaft der DDR.

Universal-Lexikon. 2012.

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